Marie Lataste:  Die Lehren Jesu

Die Unterweisungen Jesu zu den Themen des Glaubens und des christlichen Lebens an Marie Lataste

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Marie Lataste

(21. Februar 1822 - 10. Mai 1847)

 
 

Marie Lataste wurde am 21. Februar 1822 in dem kleinen Ort Mimbaste im Südwesten Frankreichs geboren. Ihre Eltern waren einfache Landarbeiter und so war ein Schulbesuch für Marie und ihre beiden Schwestern nicht möglich. Man lebte ein einfaches, durch Arbeit und Verzicht geprägtes, aber durch einen tiefen Glauben erfülltes Leben.

     
 

Es war etwa ein Jahr nach der ersten Kommunion, als Marie in der Heiligen Messe während der Wandlung ein glänzendes Licht auf dem Altar wahrzunehmen glaubte. Dieses Licht mit Bewunderung betrachtend, war sie sogleich von einer tiefen Liebe zum eucharistischen Jesus erfüllt. Mehr und mehr entstand in Marie der Wunsch, sich Jesus ganz hinzugeben und so legte sie, mit der Zustimmung ihres Beichtvaters, das Gelübde der Keuschheit ab.

 
     
 

Im Alter von siebzehn Jahren sah sie zum ersten Mal Jesus auf dem Altar, damals noch wie durch eine glänzende Wolke verschleiert. In den darauffolgenden Jahren erschien ihr Jesus immer wieder, meistens während der heiligen Messe, im Augenblick der Wandlung. Er saß auf einem Thron und belehrte Marie über die Inhalte des Glaubens, der Religion und des christlichen Lebens.

 
     
 

In einem Schreiben an ihren Beichtvater schilderte Marie Lataste sehr anschaulich, wie sie die Gegenwart Jesu empfand: "Wenn ich Ihn höre, so sehe ich Ihn auch jedes Mal von Angesicht zu Angesicht. Dann geht in mir eine unbeschreibliche Veränderung vor. Ich meine dann, ganz allein mit Jesus zu sein. Ich sehe nichts anderes mehr. Ich habe weder Augen noch Ohren für die mich umgebenden Gegenstände, ich fühle nichts anderes. Meine Augen sehen nur den Erlöser; meine Ohren hören nur den Erlöser; mein Herz liebt nur den Erlöser; mein ganzes Wesen hat für nichts anderes Empfindungen, als für den Erlöser."

 
     
 

Jesus trug Marie auf, ihrem Beichtvater Abbé Pierre Darbins alles mitzuteilen, ihm nichts zu verbergen und sich ganz seinem Urteil zu überlassen. So kam es auf Geheiß von Abbé Darbins zur Niederschrift der Botschaften. Gemeinsam mit dem Direktor des Priesterseminars von Dax, Herrn Abbé Dupérier, prüfte er sorgfältig alle Aufzeichnungen Marie Latastes, aber auch ihr Wesen, ihren Charakter, ihre Demut und ihre Redlichkeit. Erst nach eingehender Untersuchung legte er die Schriften dem zuständigen Bischof Lannéluc vor. Dieser stellte ein Team von Professoren zusammen, die in ihrer Beurteilung feststellten, "dass die Werke nichts gegen den Glauben enthielten und dass sie geeignet seien, viel Gutes in den Seelen zu wirken."

 
     
 

Einmal von Marie befragt, was mit ihren Schriften geschehen solle, antwortete ihr Jesus: "Alles, was Ich dir gesagt habe, wird in der Welt verbreitet werden und wird Vielen zum Nutzen gereichen. Jene, welche Kummer haben, werden in meinen, von dir wiedergegebenen Worten Frieden finden. Die Lauen werden Kraft und Stärke darin finden, die Ungläubigen den Glauben, die Verzweifelten Bestätigung der Wahrheit und schließlich jene, die tot sind, das Leben."

 
     
 

Jesus hatte Marie mitgeteilt, dass sie sehr früh, schon vor Vollendung des sechsundzwanzigsten Lebensjahres sterben würde. Bis dahin wünschte sie sich, „unbekannt und verborgen in dem liebenswürdigsten Herzen Jesu zu leben.“ Im Mai 1844 trat sie in das Kloster der Societé du Sacré-Coeur in Paris ein, wenig später wechselte sie in das neu gegründete Kloster in Rennes. In einem Brief schrieb sie: "Meine Seele ist an einem Ort der Ruhe und des Friedens, in dem Herzen des Erlösers. Er führt mich auf einem Weg, den Er selbst mir gezeigt hat und welchen ich hoffentlich nie verlassen werde. Es ist mir bestimmt, ein demütiges, verborgenes, unbekanntes Leben zu führen und für Gott in Jesu zu leben. Das ist auch alles, was ich verlange. Kummer und Leiden gibt es überall, Gott aber hat meinen guten Willen gesehen und hat voll Güte die Dornen in Blumen verwandelt."

 
     
 

Schon während ihrer Zeit als Novizin wurde Marie krank und immer schwächer, dem die Ärzte zunächst mit Luftveränderungen und kräftiger Nahrung zu entgegnen versuchten. Wie Jesus ihr angekündigt hatte, hatte Marie viele Leiden zu durchstehen. Am 10. Mai 1847 verstarb sie, nachdem sie auf dem Sterbebett noch die Ordensgelübde ablegte. Als Abbé Dupérier von dem frühen Tod Marie Latastes erfuhr, schrieb er in einem Brief an die Oberin des Sacé Coeur-Ordens: "Ich weiß nicht, soll ich Ihnen bei dieser Gelegenheit kondolieren oder gratulieren, da Sie nun eine Beschützerin mehr im Himmel haben, denn ich habe die feste Überzeugung, dass Schwester Marie eine Heilige war."

 
     
 

(Quelle: Dieser Text stammt aus dem Buch: "Marie Lataste - Die Lehren Jesu")

 
     
 

(Foto: das Bild zeigt den Altar der "Sacret Heart Chapel" in Roehampton, London, unter welchem die sterblichen Überreste vom Marie Lataste ihre letzte Ruhestätte fanden. Nach Aussage der zuständigen Schwestern ist hier allerdings wahrscheinlichh nicht Marie Lataste dargestellt, sondern Sr. Maria Alacoque)

 
     

 

 

*Bücher:

  

(Hardcover; 550 Seiten; 24,95€)

     
 

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kontakt@marie-lataste.de

 
 
 
 

 
 

(Hardcover; 256 Seiten; 19,95€)

 
     
 

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